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Profilierung der Fachhochschulen dank konkreten Massnahmen vorwärtstreiben

Die Fachhochschulen bilden einen wichtigen Teil der tertiären Ausbildung in der Schweiz.

Damit sie ihre Stärke behalten und ausbauen können, braucht es aus Sicht des Fachhochschuldozierendenverbands der Schweiz fh-ch in mehreren Bereichen Verbesserungen. 

Die Fachhochschulen ermöglichen insbesondere Personen mit einem Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis EFZ und einer Berufsmaturität den Zugang zu einer sowohl wissenschaftlichen wie auch praxisorientierten tertiären Ausbildung.

Damit die Fachhochschulen ihre Stärke behalten und ausbauen können, sind aus Sicht des Fachhochschuldozierendenverbandes der Schweiz fh-ch insbesondere folgende vier Themenfelder intensiver zu diskutieren:

  1. das Profil der Fachhochschulen
  2. die Arbeitsbedingungen der Forschenden an den Fachhochschulen.
  3. die Rolle der Administration an den Fachhochschulen
  4. die Arbeitsbedingungen während und nach Corona.

An der diesjährigen Delegiertenversammlung haben die Mitglieder des fh-ch auf der Grundlage von Positionspapieren des Vorstandes sich mit diesen vier Themen auseinandergesetzt und erste Forderungen verabschiedet:

Dem fh-ch ist es wichtig,

  • dass Personen mit einem starken Praxisbezug, angeeignet über die Ausbildung oder die beruflichen Erfahrungen, relevant im Lehrkörper wie auch in der Hochschulleitung vertreten sind;
  • dass die Arbeitssituation der Forschenden an den Fachhochschulen durch eine stabilere Grundfinanzierung der Forschung verbessert wird.
  • dass die Ausgaben für die Administration begrenzt werden und die Hochschulleitungen nicht primär als Kontrollorgan für Lehre und Forschung wirken, sondern sich vor allem als Servicedienstleister für die Erfüllung des Leistungsauftrags verstehen. Der Hochschulrat sollte der Hochschulleitung diesbezügliche Leistungsziele setzen;
  • dass die Dozierenden, der Mittelbau wie auch die Studierenden bei der Auswertung der durch die Corona-Epidemie erzwungenen Massnahmen involviert und ihre Mitwirkungsrechte bei der Festlegung der daraus abgeleiteten Folgerungen garantiert sind.

Die einzelnen Themenfelder und Forderungen werden verbandsintern bis zur nächsten Delegiertenversammlung noch vertieft diskutiert und ergänzt. Parallel dazu sollen aber auch erste Gespräche mit unterschiedlichen Zielgruppen, zum Beispiel der Kammer FH, geführt werden.

Weitere Informationen:

Hervé Bourrier, Präsident des Verbandes der Fachhochschuldozierenden Schweiz (fh-ch), 076 545 62 26

Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik Travail.Suisse, Geschäftsleiter a.i. fh-ch, 079 348 71 67

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